Arminia Bielefeld hat das Kellerduell gegen Magdeburg gewonnen und atmet im Abstiegskampf weiter auf. Der 1. FC Magdeburg verpasst den Knotenlöser vor den eigenen Fans. Das 0:2 (0:1) am Sonntag vor 23.759 Zuschauern war bereits die achte Heimniederlage für den FCM, der damit auf den Relegationsplatz abrutscht. Der letzte Erfolg vor den eigenen Fans liegt nun schon zweieinhalb Monate zurück. Bielefeld, das konsequent verteidigte und seine Chancen im Gegensatz zum Gegner nutzte, atmet nach den Treffern von Maximilian Bauer (32.) und Benjamin Boakye (88.) im Abstiegskampf dagegen weiter auf und feierte den ersten Auswärtssieg seit August. "Bielefeld hat uns den Schneid abgekauft. Sie waren immer einen Tick wacher. So etwas darf uns nicht passieren, vor allem nicht gegen einen direkten Konkurrenten", kritisierte Magdeburgs Abwehrspieler Tobias Müller im Anschluss. Sander sprach von einem am Ende verdienten Sieg für Bielefeld. "Wir sind nicht in unsere Abläufe gekommen und waren nicht agil genug. Bielefeld hat es recht einfach gestaltet." Magdeburgs Coach ging die Partie mit der identischen Startelf an, die gegen Fürth zuletzt ein 5:4-Spektakel geboten hatte. Doch seine Mannschaft geriet direkt in Bedrängnis, weil Bielefeld hoch anlief und nach drei Minuten fast in Führung gegangen wäre. Stefano Russos Schuss aus der zweiten Reihe touchierte aber nur das Lattenkreuz. Die Aktion zeigte Wirkung, denn auch der FCM kam nun besser in die Partie. Zunächst war es Torjäger Mateusz Zukowski, der nach elf Minuten aus der Drehnung nur knapp am rechten Pfosten vorbeischoss. Wenig später wurde Laurin Ulrichs Schuss noch entscheidend abgefälscht. Wirklich zwingende Aktionen ließ Bielefeld allerdings nicht zu. Defensiv standen die Gäste kompakt, offensiv wurde auf Fehler des Gegners gelauert. Einen solchen beging der FCM dann auch - mal wieder nach einem Eckball. Nach Tim Handwerkers Hereingabe ins Zentrum stimmte die Zuordnung nicht. Bauer stieg am höchsten und köpfte wuchtig ein. Standards waren schon im Vorfeld das bestimmende Thema gewesen, nachdem Magdeburg bereits gegen Fürth drei Gegentreffer nach ruhenden Bällen kassiert hatte. Immerhin schüttelte sich der Gastgeber nur kurz und drückte auf den Ausgleich. Die beste Möglichkeit vor der Pause hatte Rayan Ghrieb, der Bielefelds Robin Knoche mit einem Tänzchen im Sechzehner aussteigen ließ, dann allerdings übers Tor schoss. Weil auch Baris Atiks Freistoß aus gut 20 Metern halblinker Position über das Bielefelder Gehäuse ging, blieb es bis zur Pause bei der Führung für die Gäste. Das Team von Mitch Kniat kam auch besser aus der Kabine und erarbeitete sich direkt zweite gute Gelegenheiten durch clevere Umschaltaktionen. Magdeburg kam zunächst nicht zu zwingenden Abschlüssen, ehe Atik zu einem Freistoß antrat und den Ball an die Latte zirkelte (56.). Kurz darauf sorgte der FCM-Spielmacher für die nächste gute Situation, als er eine Flanke auf den zweiten Pfosten brachte, wo Lubambo Musonda aber per Kopf vergab. Das Pendel schien nun aber endgültig zugunsten der Hausherren auszuschlagen. Magdeburg biss sich in der gegnerischen Hälfte fest und hatte nun auch die Chance, den Ausgleich zu erzielen. Doch auch diese Gelegenheit nutzte der FCM nicht. Bielefeld hingegen nutzte seine Chancen und erhöhte auf 2:0 durch Benjamin Boakye in der 88. Minute. Damit stand es am Ende 2:0 für Bielefeld und der FCM verpasste den Knotenlöser vor den eigenen Fans.
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Arminia Bielefeld gewinnt Kellerduell gegen Magdeburg
Arminia Bielefeld hat das Kellerduell gegen Magdeburg gewonnen und atmet im Abstiegskampf weiter auf. Der 1. FC Magdeburg verpasst den Knotenlöser vor den eigenen Fans.
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